Ein japanischer Man, der sich für Nichtstun mieten lässt

Ein japanischer Man lässt sich fürs Nichtstun mieten. Er ist “ein Mietmensch, der gar nichts macht.” Ich befasse mich hier mit diesem interessanten Japaner.
Sein Name ist Shoji Morimoto. Herr Morimoto ist jetzt 35 Jahre alt und verheiratet, ausserdem hat er ein Kind. Früher arbeitete er bei einem Verlag, doch hörte er wegen der schlechten Arbeitsbedingungen auf, zu arbeiten. Dann entschied er sich dafür, ein “Mietmensch” fürs Nichtstun zu werden. Wie funktioniert das? Es gibt ein paar Regeln der Miete.
Als erstes muss man ihm einen Auftrag über Twitter geben. Der japanische 35 Jährige hat heute circa 55’000 Follower auf Twitter und bekommt jeden Tag zahlreiche Aufträge, deswegen ist es nicht sicher, ob man ihn ausleihen kann. Zweitestens muss der Auftraggeber für seine Fahrkosten und das Essen bezahlen. Lohn bekommt er allerdings keinen. Das heisst, dass der “Mietmensch” gerade eigentlich arbeitslos ist. Aber er behauptet, dass er noch genug Geld auf seinem Konto hat und es kein Problem wäre, selbst wenn seine aktuelle Spareinlage aufgebraucht würde, weil er Sponsoren bekommen könnte.
Ich konnte mir nicht vorstellen, was für Leute diesen “Mietmenschen” ausleihen möchten und mich interessierte, wie sein Service verwendet wird. Ich nenne hier paar konkrete Beispiele:

1. Ein Schriftsteller möchte ihn ausleihen, weil er sich gut konzentrieren kann, wenn jemand dabei ist.

2. Jemand, der mit seinem Freund zum Konzert gehen wollte, möchte ihn ausleihen, weil sein Freund nicht mitkommen kann und er keine Lust hat, alleine zum Konzert zu gehen.

3. Ein Schauspieler möchte ihn ausleihen, weil er sein Schauspiel vor jemand trainieren will.

4. Manche Leute möchten ihn ausleihen, weil sich alleine einsam fühlen.

5. Ein Youtuber möchte ihn ausleihen, weil er nicht alleine auf der Strasse Interviews mit Passanten machen will.

6. Ein Junge, der für seine Freundin als Geschenk die Frauenunterwäsche kaufen möchte, möchte ihn ausleihen, damit er nicht alleine ins Desousgeschäft gehen muss.

Wie Sie sehen, gibt es viele verschiedene Situationen in denen man einen “Mietmenschen, der gar nichts macht” engagieren kann. Ich persönlich finde sie sehr kreativ.
Meiner Meinung nach sind Japaner solidarisch, deswegen können sie mit Teamgeist gut zusammen arbeiten, dagegen fühlen sie sich alleine schwach und einsam.

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